1. Name, Sitz und TĂ€tigkeitsbereich

1.1. Der Verein fĂŒhrt den Namen ”INCHARACTER – Rollenspielverein Österreich“ kurz „INCHARACTER“.
1.2. Er hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine TĂ€tigkeit auf das Gebiet der Republik Österreich und in AusnahmefĂ€llen auf andere LĂ€nder der Welt, falls dort Veranstaltungen durchgefĂŒhrt werden.
1.3. Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.

2. Zweck

Der Verein, dessen TĂ€tigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Förderung des Rollenspiels in Österreich.

3. Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

3.1. Der Vereinszweck soll durch die in 3.2 und 3.3 angefĂŒhrten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.
3.2. Als ideelle Mittel dienen

a) Weiterentwicklung einer fiktiven Welt fĂŒr das gemeinsame Spiel – „Regnum-Solis“ und etwaiger anderer Welten
b) Bearbeitung von Hintergrund und Geschichte der fiktiven Welten
c) Veranstaltung von Spielen in der Welt „Regnum-Solis“ oder etwaigen anderen Welten
d) Erstellen von Charakteren in diesen Welten
e) UnterstĂŒtzung von Mitgliedern und Interessierten, die einen Charakter in der Welt von Regnum-Solis verkörpern möchten.
f) Betreiben eines Webauftritts
g) ZusammenkĂŒnfte der Mitglieder
h) Herausgabe von Publikationen und Produktion von Requisiten fĂŒr das gemeinsame Spiel
i) Betreiben eines Materiallagers fĂŒr Requisiten
j) FĂŒhren eines Archives von Geschichten und Beschreibungen rund um das Land „Regnum-Solis“ und etwaiger anderen Welten

3.3. Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch

a) BeitrittsgebĂŒhren, Mitglieds- und VeranstaltungsbeitrĂ€ge
b) ErtrÀge von Veranstaltungen,
c) Spenden, Zuwendungen und VermÀchtnisse,
d) Leihgaben von Mitgliedern und Externen
e) Erlöse aus Publikationen und anderen Materialien

4. Arten der Mitgliedschaft

4.1. Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche, fördernde, Gast- und Ehrenmitglieder.
4.2. Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen und den festgesetzten Mitgliedsbeitrag entrichten. Dies ist vor allem die Weiterentwicklung der Welten, die Organisation von Veranstaltungen oder Àhnliches.
4.3. Außerordentliche Mitglieder sind jene, welche den fĂŒr sie festgesetzten Mitgliedsbeitrag entrichten und an der Vereinsarbeit teilnehmen, jedoch nicht maßgeblich an der Weiterentwicklung mitwirken.
4.4. Fördernde Mitglieder sind solche, die die VereinstÀtigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrags fördern.
4.5. Gastmitglieder sind jene, welche die Mitgliedschaft zum Verein fĂŒr eine bei Beitritt zu bestimmende Zeit erklĂ€ren, in dieser Zeit an der Vereinsarbeit mitwirken und den dafĂŒr den vom Vorstand festgesetzten Mitgliedsbeitrag entrichten.
4.6. Ehrenmitglieder sind Personen, die hie zu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.

5. Erwerb der Mitgliedschaft

5.1. Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und vollumfĂ€nglich handlungsfĂ€hig sind. Nehmen andere natĂŒrliche Personen an dem Vereinsleben teil, so können sie dies nur in Begleitung eines Mitgliedes tun. Das Mitglied ist dafĂŒr verantwortlich, dass die/der von ihm begleitete Teilnehmer sich an diese Statuten hĂ€lt.
5.2. Weiters können juristische Personen und rechtsfÀhige Personengesellschaften Mitglied werden.
5.3. Das werbende Mitglied hat in geeigneter Weise Antrag auf Aufnahme in den Verein zu stellen.
5.4. Über die Aufnahme von ordentlichen, außerordentlichen und fördernden Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von GrĂŒnden verweigert werden.
5.5. Als ordentliches Mitglied können nur außerordentliche Mitglieder aufgenommen werden, welche dem Verein seit mindestens 6 Monaten angehören. Diese Wartefrist kann vom Vorstand durch einstimmigen Beschluss verkĂŒrzt werden.
5.6. Über die Aufnahme von Gastmitgliedern entscheiden ein oder mehrere vom Vorstand ermĂ€chtigte Mitglieder. Die Aufnahme kann ohne Angabe von GrĂŒnden verweigert werden. Dem werbenden Mitglied steht es frei, sich an den Vorstand zu wenden, der letztgĂŒltig ĂŒber die Aufnahme entscheidet.
5.7. Über die Aufnahme von Ehrenmitgliedern entscheidet die Generalversammlung ĂŒber Antrag des Vorstands.
5.8. Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorlĂ€ufige Aufnahme von Mitgliedern durch die VereinsgrĂŒnder, im Fall eines bereits bestellten Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins wirksam.

6. Beendigung der Mitgliedschaft

6.1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfÀhigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschluss. Bei Gastmitgliedern endet die Mitgliedschaft automatisch an dem zum Eintritt benannten Zeitpunkt.
6.2. Der Austritt kann jederzeit erfolgen. Er muss dem Vor-stand mindestens 2 Wochen vorher schriftlich mitgeteilt werden. FĂŒr die Rechtzeitigkeit ist das Datum der nachweislichen Übermittlung maßgeblich. Bereits entrichtete MitgliedsbeitrĂ€ge verfallen und werden nicht zurĂŒckerstattet.
6.3. Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist mit MitgliedsbeitrĂ€gen im RĂŒckstand ist.
6.4. Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfĂŒgt werden.
6.5. Der Vorstand entscheidet im Falle eines Ausschlusses gleichzeitig ĂŒber die bereits fĂ€lligen MitgliedsbeitrĂ€ge. Diese können erlassen, gestundet, reduziert oder in voller Höhe fĂ€llig gestellt werden. Falls der Mitgliedsbeitrag bereits entrichtet wurde verfĂ€llt dieser.
6.6. Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4 genannten GrĂŒnden von der Generalversammlung ĂŒber Antrag des Vorstands beschlossen werden.

7. Rechte und Pflichten der Mitglieder

7.1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen Mitgliedern zu.
7.2. Von juristischen Personen oder rechtsfĂ€higen Personengesellschaften, welche Mitglied des Vereins sind, dĂŒrfen zu Veranstaltungen des Vereins:

7.2.1. als förderndes Mitglied bis zu 3 Personen
7.2.2. als außerordentliches Mitglied bis zu einer Person
7.2.3. als ordentliches Mitglied zwei Person

entsenden.
FĂŒr diese Personen gilt der allenfalls vergĂŒnstigte Tarif fĂŒr Mitglieder. Alle anderen entsandten Personen erhalten den Tarif fĂŒr Gastmitglieder.
7.3. Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen. Diese werden auf der WebprĂ€senz jederzeit in der gĂŒltigen Form bereitgehalten.
7.4. Mindestens ein Zehntel der Summe der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen.
7.5. Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand ĂŒber die TĂ€tigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der Summe der Mitglieder dies unter Angabe von GrĂŒnden verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen acht Wochen zu geben.
7.6. Die Mitglieder sind vom Vorstand ĂŒber den geprĂŒften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die RechnungsprĂŒfer einzubinden.
7.7. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach KrĂ€ften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die BeschlĂŒsse der Vereinsorgane zu beachten.
7.8. Die Mitglieder sind zur pĂŒnktlichen Zahlung der BeitrittsgebĂŒhr und der MitgliedsbeitrĂ€ge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet. Ein Erlass der BeitrittsgebĂŒhren oder der MitgliedsbeitrĂ€ge sind ĂŒber Antrag vom Vorstand bei entsprechender Ersatzleistung zu beschließen. Über den Erlass der BeitrĂ€ge ist das Mitglied unter Angabe des Zeitraumes sowie der erwarteten Ersatzleistung zu informieren.
7.9. Die Mitglieder sind verpflichtet an den Vereinszielen aktiv mitzuarbeiten und alles zu unterlassen, dass diese Ziele verhindert. Dazu gehört insbesondere bei VereinsaktivitĂ€ten keine strafrechtlich relevanten Handlungen zu setzen und keine in der Öffentlichkeit anstĂ¶ĂŸigen Handlungen auszufĂŒhren. Weiters haben die Mitglieder bei VereinsaktivitĂ€ten darauf zu achten, dass sie durch den Genuss von berauschenden Mitteln (z.B. Alkohol) jederzeit bei klarem Verstand sind.

8. Vereinsorgane

Organe des Vereins sind die Generalversammlung (9. und 10.), der Vorstand (11. bis 13.), die RechnungsprĂŒfer (14.) und das Schiedsgericht (15.).

9. Generalversammlung

9.1. Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet alle 5 Jahre statt.
9.2. Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf

a. Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung,
b. schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Summe der Mitglieder
c. Verlangen der RechnungsprĂŒfer (§ 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG),
d. Beschluss der/eines RechnungsprĂŒfer/s (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, 11.2 dritter Satz dieser Statuten),
e. Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (11.2 letzter Satz dieser Statuten)
binnen vier Wochen statt.

9.3. Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) oder eine andere geeignete Art (z.B. durch Bekanntmachung auf der WebprĂ€senz) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (9.1 und 9.2 lit. a – c), durch die/einen RechnungsprĂŒfer (9.2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (9.2 lit. e).
9.4. AntrÀge zur Generalversammlung sind einen Tag vor dem Beginn der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen.
9.5. GĂŒltige BeschlĂŒsse – ausgenommen solche ĂŒber einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
9.6. Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Das aktive und passive Wahlrecht steht nur ordentlichen Mitgliedern und Ehrenmitglieder zu. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege ei-ner schriftlichen BevollmĂ€chtigung ist zulĂ€ssig.
9.7. Die Generalversammlung ist ohne RĂŒcksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfĂ€hig.
9.8. Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gĂŒltigen Stimmen. BeschlĂŒsse, mit denen das Statut des Vereins geĂ€ndert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedĂŒrfen jedoch der Anwesenheit von mindestens der HĂ€lfte der stimmberechtigten Mitgliedern und einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gĂŒltigen Stimmen.
9.9. Den Vorsitz in der Generalversammlung fĂŒhrt der/die PrĂ€sident/PrĂ€sidentin, in dessen/deren Verhinderung ein anderes Mitglied des Vorstandes. Falls alle Mitglieder des Vorstandes verhindert sind, ist durch das Ă€lteste anwesende ordentliche oder Ehrenmitglied die Generalversammlung zu vertagen und der Vorstand darĂŒber zu in-formieren. Weiters gilt 11.2

10. Aufgaben der Generalversammlung

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

a) Beschlussfassung ĂŒber den Voranschlag,
b) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsbericht und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der RechnungsprĂŒfer,
c) Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der RechnungsprĂŒfer,
d) Genehmigung von RechtsgeschĂ€ften zwischen RechnungsprĂŒfern und Verein,
e) Entlastung des Vorstands,
f) Festsetzung der Höhe der BeitrittsgebĂŒhr und der MitgliedsbeitrĂ€ge fĂŒr ordentliche und außerordentliche sowie fördernde Mitglieder,
g) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft,
h) Beschlussfassung ĂŒber StatutenĂ€nderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins,
i) Beratung und Beschlussfassung ĂŒber sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.

11. Vorstand

11.1. Der Vorstand besteht aus drei Mitgliedern, und zwar aus der PrĂ€sidentin/dem PrĂ€sidenten, der SchriftfĂŒhrerin/dem SchriftfĂŒhrer sowie der Schatzmeisterin/ dem Schatzmeister.
11.2. Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewĂ€hlt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewĂ€hlten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wĂ€hlbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachtrĂ€gliche Genehmigung in der nĂ€chstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. FĂ€llt der Vorstand ohne SelbstergĂ€nzung durch Kooptierung ĂŒberhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder RechnungsprĂŒfer verpflichtet, unverzĂŒglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die RechnungsprĂŒfer handlungsunfĂ€hig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzĂŒglich die Bestellung eines Kurators beim zustĂ€ndigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
11.3. Die Funktionsperiode des Vorstands betrĂ€gt 5 Jahre; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuĂŒben.
11.4. Der Vorstand wird von der PrĂ€sidentin/ dem PrĂ€sidenten, bei Verhinderung von SchriftfĂŒhrerin/SchriftfĂŒhrer, schriftlich oder mĂŒndlich einberufen. Ist auch diese/r auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.
11.5. Der Vorstand ist beschlussfÀhig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die HÀlfte von ihnen anwesend ist.
11.6. Der Vorstand fasst seine BeschlĂŒsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag.
11.7. Den Vorsitz fĂŒhrt der/die PrĂ€sident/PrĂ€sidentin, bei Verhinderung die/der SchriftfĂŒhrerin/SchriftfĂŒhrer. Ist auch diese/r verhindert, ist der Vorstand nicht beschlussfĂ€hig und die Sitzung zu vertagen.
11.8. Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (11.3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung (11.9) und RĂŒcktritt (11.10).
11.9. Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft.
11.10. Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren RĂŒcktritt erklĂ€ren. Die RĂŒcktrittserklĂ€rung ist an den Vorstand, im Falle des RĂŒcktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der RĂŒcktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (11.2) eines Nachfolgers wirksam.
11.11. Beschlussfassungen des Vorstandes sind ebenso durch Umlaufbeschluss möglich. Dazu muss der genaue Wortlaut der Beschlussfassung den Vorstandsmitgliedern per Email zugehen. Jedes Vorstandsmitglied hat durch ein zustimmendes Email den Beschluss anzunehmen. DafĂŒr bleibt den Vorstandsmitgliedern eine Zeit von 24 Stunden. Nach Ablauf dieser Zeit ist der Beschluss angenommen, wenn mehr als die HĂ€lfte der Vorstandsmitglieder eine positive RĂŒckmeldung per Email ĂŒbermittelt haben. Die RĂŒckmeldung ist an alle Vorstandsmitglieder zu geben. Antwortet ein Vorstandsmitglied nicht fristgerecht, gilt dies als Ablehnung des Vorschlags.
11.12. Protokolle der VorstandsbeschlĂŒsse sind allen ordentlichen, außerordentlichen und Ehrenmitgliedern zeitnahe in geeigneter Weise (z.B. durch Veröffentlichung auf der WebprĂ€senz) zur Kenntnis zu bringen. In besonderen FĂ€llen kann der Vorstand beschließen, die Inhalte nur gekĂŒrzt, nur an bestimmte Personen oder gar nicht öffentlich kund zu machen. Dies bedarf jedoch eines einstimmen Beschlusses des Vorstandes. Die Mitglieder sind dann ĂŒber den Beschluss der eingeschrĂ€nkten Veröffentlichung zu informieren, jedoch nicht ĂŒber den Inhalt des nicht oder nur teilweise veröffentlichten Beschluss.
11.13. Die Mitglieder des Vorstandes arbeiten unentgeltlich und ehrenamtlich. Ihre Haftung beschrĂ€nkt sich daher ausschließlich auf Vorsatz und grobe FahrlĂ€ssigkeit.

12. Aufgaben des Vorstands

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das „Leitungsorgan“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
12.1. Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und FĂŒhrung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis;
12.2. Erstellung des Jahresvoranschlags, des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses;
12.3. Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den FĂ€llen des 9.1 und 9.2 lit. a – c dieser Statuten;
12.4. Information der Vereinsmitglieder ĂŒber die VereinstĂ€tigkeit, die Vereinsgebarung und den geprĂŒften Rechnungsabschluss;
12.5. Verwaltung des Vereinsvermögens;
12.6. Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen, außerordentlichen und fördernden Vereinsmitgliedern;
12.7. Ernennung von ermÀchtigen Mitgliedern zur Aufnahme von Gastmitgliedern
12.8. Aufnahme und KĂŒndigung von Angestellten des Vereins.

13. Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

13.1. Die/der PrĂ€sidentin/PrĂ€sident fĂŒhrt die laufenden GeschĂ€fte des Vereins. Die/der SchriftfĂŒhrerin/SchriftfĂŒhrer unterstĂŒtzt die/den PrĂ€sidentin/PrĂ€sidenten bei der FĂŒhrung der VereinsgeschĂ€fte.
13.2. Die/der Schatzmeisterin/Schatzmeister ist fĂŒr die ordnungsgemĂ€ĂŸe Geldgebarung des Vereins verantwortlich.
13.3. Organschaftliche Vertreter des Vereins, welche den Verein nach außen vertreten und fĂŒr diesen in allen Angelegenheiten zeichnen dĂŒrfen, sind alle Vorstandsmitglieder. Jedes Vorstandsmitglied darf nach außen in allen Angelegenheiten alleine zeichnen. Auch in Vermögensdispositiven Handlungen ist jedes Vorstandsmitglied berechtigt alleine zu zeichnen. Im InnenverhĂ€ltnis ist dafĂŒr natĂŒrlich zuvor die Zustimmung des Vorstandes oder der Generalversammlung einzuholen.
13.4. RechtsgeschĂ€fte zwischen einem Vorstandsmitglied und dem Verein bedĂŒrfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.
13.5. Rechts geschĂ€ftliche BevollmĂ€chtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. fĂŒr ihn zu zeichnen, können ausschließlich von Vorstandsmitgliedern erteilt werden, wobei diese BevollmĂ€chtigung von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern gemeinsam aus gefolgt werden muss.
13.6. Bei Gefahr im Verzug sind alle Vorstandsmitglieder berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbstĂ€ndig Anordnungen zu treffen; im InnenverhĂ€ltnis bedĂŒrfen diese jedoch der nachtrĂ€glichen Genehmigung durch das zustĂ€ndige Vereinsorgan.
13.7. Die/der PrĂ€sidentin/PrĂ€sident fĂŒhrt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.
13.8. Der/die SchriftfĂŒhrer/in fĂŒhrt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands.
13.9. Die Mitglieder des Vorstandes vertreten sich gegenseitig.

14. RechnungsprĂŒfer

14.1. Zwei RechnungsprĂŒfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von 5 Jahren gewĂ€hlt. Wiederwahl ist möglich. Die RechnungsprĂŒfer dĂŒrfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen TĂ€tigkeit Gegenstand der PrĂŒfung ist.
14.2. Den RechnungsprĂŒfern obliegen die laufende GeschĂ€ftskontrolle sowie die PrĂŒfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die OrdnungsmĂ€ĂŸigkeit der Rechnungslegung und die statutengemĂ€ĂŸe Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den RechnungsprĂŒfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen AuskĂŒnfte zu erteilen. Die RechnungsprĂŒfer haben dem Vorstand ĂŒber das Ergebnis der PrĂŒfung zu berichten.
14.3. RechtsgeschĂ€fte zwischen RechnungsprĂŒfern und Verein bedĂŒrfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten fĂŒr die RechnungsprĂŒfer die Bestimmungen des 11.8 bis 11.10 sinngemĂ€ĂŸ.

15. Schiedsgericht

15.1. Zur Schlichtung von allen aus dem VereinsverhĂ€ltnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff. ZPO.
15.2. Das Schiedsgericht setzt sich aus drei Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streit-teil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach VerstĂ€ndigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wĂ€hlen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dĂŒrfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen TĂ€tigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
15.3. Das Schiedsgericht fĂ€llt seine Entscheidung nach GewĂ€hrung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgĂŒltig.

16. Freiwillige Auflösung des Vereins

16.1. Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gĂŒltigen Stimmen beschlossen werden.
16.2. Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – ĂŒber die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darĂŒber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiva verbleibende Vereinsvermögen zu ĂŒbertragen hat. Der Abwickler hat insbesondere Leihgaben an den Verein an den Geber zurĂŒck zustellen. Das verbleibende Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder Ă€hnliche gemeinnĂŒtzigen oder mildtĂ€tigen Zwecke wie dieser Verein verfolgt, sonst dem Österreichischen Roten Kreuz.